Alles auf Anfang

Ich bin wieder in Deutschland. Ich kann es immer noch nicht recht fassen. Am Ende ging alles ganz schnell. Wie es dazu kam, erzähle ich euch gleich, aber lasst uns noch ein letztes Mal chronologisch vorgehen, denn ich möchte euch nicht vorenthalten, was an meinen finalen Tagen in Auckland passiert ist. Seit die neuseeländische Premierministerin verkündet hatte, dass die Rückholaktion gestoppt sei, hingen auch wir erstmal in der Luft. Wir verfolgten die täglichen Pressekonferenzen der Regierung und hofften auf Neuigkeiten, die…

Weiterlesen

Fensterbilder

Die Busfahrt von Taupo nach Wellington am Montag dauerte rund sechs Stunden. Was sah ich dabei für schöne Landschaften. Um den halben Lake Taupo fuhren wir, dann durch den Tongariro Nationalpark. Der Mount Ruapehu - der höchste Berg der Nordinsel - in der Ferne im Nebel versunken. Die wunderbaren, braunen Tussocklandschaften. Weiter im Süden führt die Straße ganz nah an die Tasmanische See. Eine Reise im Zeitraffer. Nirgendwo aussteigen, nirgendwo verweilen. Nur Bilder aus dem Busfenster. Und nun gibt es…

Weiterlesen

Stillstand

Ich wollte euch noch so viele Bilder zeigen. Vom wilden Tal der Rakaia Gorge, vom türkisfarbenen Wasser des Lake Tekapo, von den samtbezogenen Hügeln am Cardrona Pass. Das wird wohl leider nicht mehr passieren. Ich stehe gerade kurz vor den Tränen, aber ich habe heute meine Campervantour über die Südinsel storniert. So viel ist passiert seit meinem letzten Bericht, in dem ich noch Hoffnung hatte, wenigstens in Neuseeland einige Monate weiterreisen zu können. Ich hatte euch ja bereits erzählt, was sich…

Weiterlesen

Quo vadis?

Leute, ich weiß gar nicht, wie ich mich hier ausdrücken soll. Die Welt steht Kopf und selbst der Arsch ebendieser ist davon nicht ausgenommen. Stand heute gibt es in Neuseeland zwar "nur" 20 Coronafälle, aber seit Montag wird die Einreise stark reguliert. Alle Ankommenden, egal woher, müssen zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Ich hatte also wahnsinniges Glück, es gerade noch vor Beginn der Maßnahme ins Land geschafft zu haben. Denn Hostels können keine Quarantäne leisten.Während ich diese Zeilen hier auf…

Weiterlesen

Wo Busse nicht fahren, wohin Füße nicht tragen

Während die Sauberkeit im Hostel in Cottesloe zwar zu wünschen übrig ließ, waren die Bewohner sehr nett. Im Hostel war auch immer einiges los, denn viel zu tun gibt es in Cottesloe nun wirklich nicht. Außer an den Strand gehen. An meinem letzten Abend dort dachte ich zum Glück endlich mal daran, den tollen Sonnenuntergang am Meer mitzuerleben.  Am nächsten Tag begann mein großes Abenteuer. Mein Mietwagen wartete in Fremantle auf mich. Mit der Bahn waren es nur ein paar…

Weiterlesen

Federn und Finnen

Im heutigen Bericht geht es um Pleiten, Planänderungen, die Lösung eines Problems und ein großes Highlight. Bevor ich dazu komme, ein wenig Touristenalltag. Bunbury, das Städtchen, in dem ich inzwischen gelandet war, lässt sich super zu Fuß erkunden, da nicht allzu groß.  Trotzdem ist Bunbury mit rund 75.000 Einwohnern wohl die drittgrößte Stadt des riesigen Bundesstaates Western Australia, der wiederum fast ein Drittel von ganz Australien ausmacht. Also nicht viel los hier. Ich mochte Bunbury aber aufgrund der entspannten Atmosphäre. Es…

Weiterlesen

Die glücklichsten Tiere der Welt

Ach, ich muss mich mal wieder entschuldigen, dass ich solange nichts habe von mir hören lassen. Das Thema "Kreditkarte" ist noch nicht abgeschlossen und hat mich auf Trab gehalten. Da brauchte ich abends zur Entspannung Netflix statt Photoshop. Ich versuche mich mal an meine letzten Tage in Perth zu erinnern. Die Chronologie bekomme ich aber nicht mehr fehlerfrei hin. Fangen wir mit dem Hostel an. Die Atmosphäre dort unterschied sich stark von der in meinen asiatischen Hostels. Viele Bewohner sind nämlich…

Weiterlesen

Pleite in Down Under

Mein vorletzter Tag in Indonesien markiert den bisherigen Tiefpunkt meiner Reise. Meine Kreditkarte wurde von einem Geldautomaten gefressen. Ich war sowieso schon schlecht gelaunt. Wegen der absolut nervigen Tourismusindustrie in Kuta. Wegen der Hitze. Weil ich mich fiebrig fühlte. Weil mein Hotel es nicht hinbekam, mir zum Frühstück Bananenpfannkuchen zu servieren, obwohl sie auf dem Menü standen. Und jetzt war also meine Kreditkarte weg. Der Geldautomat stand in einem Supermarkt. Die Supermarktmitarbeiter, die so gut wie kein Englisch sprachen, halfen mir…

Weiterlesen
Menü schließen